TobiDo

Datenschutzerklärung für TobiDo

Stand: 30. August 2026

Wer ist verantwortlich?

Tobias Schleyer
Im Lehen 1
54518 Osann-Monzel
Deutschland

E-Mail: info@fynbos-media.de

Die kurze Fassung

TobiDo hat kein Benutzerkonto und keine Anmeldung. Es findet kein Tracking statt, es sind keine Analyse- oder Werbedienste eingebaut, und es werden keine Nutzungsstatistiken erhoben. Die App enthält keine fremden Bausteine (keine SDKs von Dritten).

Deine Daten verlassen dein Gerät nur in diesen Fällen:

  1. Abgleich mit deiner eigenen iCloud – damit deine Sachen auf allen deinen Apple-Geräten gleich sind. Sie landen in deinem iCloud-Bereich bei Apple, nicht beim Anbieter. Abschaltbar.
  2. Wenn du ein Sprachmodell benutzt – freiwillig, standardmäßig aus. Je nach Wahl geht der eingegebene Text an OpenAI, an Google oder über den Vermittler des Anbieters an OpenAI.
  3. Wenn du selbst etwas herausgibst – eine Datensicherung schreibst oder ein Dokument über das Teilen-Menü weitergibst.

Mehr verlässt dein Gerät nicht. Insbesondere: Deine Aufgaben, Notizen und Dokumente werden niemals an den Anbieter übertragen.

Was die App speichert – und wo

Alles Folgende liegt im geschützten Speicherbereich der App auf deinem Gerät – und, sofern der iCloud-Abgleich eingeschaltet ist, zusätzlich in deinem iCloud-Bereich:

  • Aufgaben, Notizen, Zeichnungen, Routinen, Gewohnheiten und deren Verknüpfungen
  • Termine, die du in der App anlegst (die liegen in deinem Kalender, siehe unten)
  • Gescannte oder importierte Dokumente – Bild und PDF – samt erkanntem Text, Beträgen, Fristen und, falls auf dem Beleg vorhanden, Bankverbindungen
  • Vorschaubilder der Dokumente (die erste Seite, auf dem Gerät gerendert)
  • Deine Einstellungen, einschließlich der Regeln für die App-Sperre

Diese Daten werden in das normale iPhone-Backup übernommen (iCloud oder Computer), sofern du eines nutzt. Dafür gilt Apples Datenschutzerklärung.

Abgleich über deine iCloud

Damit deine Sachen auf allen deinen Apple-Geräten gleich sind, gleicht die App sie über deine eigene iCloud ab (Apples CloudKit). Das umfasst Aufgaben, Notizen, Routinen, Einstellungen und die Dokumente samt Bildern und PDF.

Entscheidend: Die Daten liegen in deinem iCloud-Bereich, nicht auf einem Server des Anbieters. Der Anbieter hat darauf keinen Zugriff. Verantwortlich für die Speicherung ist Apple auf Grundlage deines bestehenden iCloud-Vertrags.

Abschalten: iPhone-Einstellungen → dein Name → iCloud → „Apps, die iCloud verwenden“. Danach bleibt alles nur auf diesem Gerät; die App läuft unverändert.

Einzelnes löschen: Löschst du etwas in der App, verschwindet es auch aus iCloud und von deinen anderen Geräten.

Alles löschen: Die App vom Gerät zu löschen entfernt alle Daten dieses Geräts. Bei eingeschaltetem Abgleich bleibt die Kopie in deiner iCloud – entfernbar unter iCloud → „Speicher verwalten“.

Berechtigungen und wofür sie gebraucht werden

BerechtigungWofürVerlässt das Gerät?
KameraDokumente scannenNein
Mikrofon + SpracherkennungGesprochenes in Text umwandelnNein, wenn dein Gerät die Erkennung selbst beherrscht – die App verlangt das ausdrücklich. Nur wenn dein Gerät es nicht kann, übernimmt Apple die Umwandlung
KalenderTermine anzeigen und eintragenNein – bleibt in deinen Kalendern (iPhone, iCloud, Google … je nachdem, was du eingerichtet hast)
ErinnerungenApple-Erinnerungen anzeigenNein
MitteilungenErinnerungen schickenNein – werden auf dem Gerät geplant
BildschirmzeitApps sperren – siehe eigener AbschnittNein

Fotos: Die App fragt keine Fotoberechtigung ab. Zum Auswählen von Bildern benutzt sie Apples Auswahlfenster, das nur die von dir angetippten Bilder herausgibt – auf deine Mediathek hat die App keinen Zugriff.

Texterkennung (OCR) auf Dokumenten läuft vollständig auf dem Gerät.

Apps sperren (Bildschirmzeit)

Die App kann andere Apps sperren, damit du dir selbst Grenzen setzen kannst. Das läuft über Apples Bildschirmzeit-Schnittstelle (Family Controls), für die Apple dem Anbieter eine gesonderte Berechtigung erteilt hat.

Dazu drei Dinge, die wichtig sind:

  • Es geht nur um dich selbst. Die App fordert die Zustimmung als Einzelperson an (.individual), nicht als Kindersicherung. Es gibt kein zweites Konto, keine Aufsichtsperson und niemanden, der etwas mitlesen kann.
  • Die App erfährt nicht, welche Apps du sperrst. Apple gibt die Liste deiner installierten Apps nicht heraus. Das Auswahlfenster zeichnet iOS; zurück bekommt die App nur undurchsichtige Marken. Damit lässt sich eine App sperren und wiedererkennen – aber kein Name daraus ablesen.
  • Nichts davon verlässt das Gerät. Deine Auswahl, deine Regeln (wie oft, wie lange, welche Zeitfenster) und der Tageszähler liegen ausschließlich im geschützten Bereich der App auf diesem Gerät. Sie werden nicht an den Anbieter übertragen und nicht über iCloud abgeglichen.

Die Sperre lässt sich jederzeit in den Einstellungen der App abschalten, und die Berechtigung jederzeit zurücknehmen – dann werden alle Sperren aufgehoben.

TobiDo Pro (Abo)

Die App bietet ein freiwilliges Abo an, das zusätzliche Funktionen freischaltet. Der Kauf läuft vollständig über Apples In-App-Kauf-System (StoreKit):

  • Zahlung, Rechnung und Kündigung übernimmt Apple. Es findet keine eigene Zahlungsabwicklung statt; dem Anbieter werden keine Zahlungsdaten bekannt.
  • Ob ein Abo aktiv ist, prüft die App direkt bei Apple auf dem Gerät.
  • Für Auskünfte zu Zahlungen und Kündigungen wende dich an Apple (Einstellungen deiner Apple-ID → Abonnements).

Sprachmodell – die vier Wege

Die App versteht auch ohne Sprachmodell, was du hineinschreibst: Sie benutzt dafür fest eingebaute Regeln, die vollständig auf dem Gerät laufen. Das ist der Auslieferungszustand.

Schaltest du ein Modell ein, wird der Text, den du eingibst, verarbeitet.

Was zusätzlich mitgeschickt wird – und was nicht:

DatenModell auf dem GerätModell in der Cloud
Dein eingegebener Textjaja
Datum, Uhrzeit, ob gerade Arbeitszeit istjaja
Die Namen deiner Lebensbereiche (z. B. „Auto“, „Mama“) – damit ein neuer Eintrag richtig einsortiert wirdjaja
Deine offenen Aufgaben (die letzten zwölf Titel)janein
Deine Dokumente, ihr Inhalt oder ihr erkannter Textneinnein
Notizen, Termine, Routinen, Beträge, Bankverbindungenneinnein

Die Liste deiner offenen Aufgaben bekommt also nur das Modell auf dem Gerät. Sobald die Anfrage das iPhone verlässt, bleibt sie hier.

Die Namen deiner Lebensbereiche kannst du weglassen, indem du die Lebensbereiche in den Einstellungen abschaltest.

Dokumente gehen nie an ein Modell in der Cloud. Was auf einem gescannten oder geteilten Beleg steht – Absender, Beträge, Fristen, Bankverbindungen – wird ausschließlich auf dem Gerät ausgewertet: entweder von Apples Modell auf dem Gerät oder von fest eingebauten Regeln. Auch wenn du OpenAI eingerichtet hast, bekommt OpenAI den Beleg nicht zu sehen. Schreibst du selbst etwas dazu („das ist schon bezahlt“), geht dieser von dir getippte Satz allerdings den normalen Weg oben.

1. Apple auf dem Gerät

Der Text verlässt das Gerät nicht.

2. Mit deinem eigenen Zugangsschlüssel

Du hinterlegst einen Schlüssel von OpenAI (USA) oder Google Gemini (USA) oder trägst die Adresse eines eigenen Modells ein. Der Text geht dann direkt von deinem Gerät dorthin. Das Vertragsverhältnis besteht zwischen dir und dem jeweiligen Anbieter, weil du deinen eigenen Schlüssel benutzt; es gelten dessen Bedingungen.

Dein Zugangsschlüssel liegt im Schlüsselbund des Geräts (AfterFirstUnlockThisDeviceOnly): nicht im Backup, nicht in iCloud, nur auf diesem Gerät. Er wird ausschließlich an den Anbieter geschickt, zu dem er gehört.

3. „TobiDo (inklusive)“ – über den Vermittler des Anbieters

Für Pro-Abonnenten gibt es ein Modell, ohne dass du einen eigenen Schlüssel brauchst. Hier ist der Anbieter dieser App beteiligt, deshalb im Einzelnen:

Der Weg: Deine App → Vermittlerdienst des Anbieters (tobido-ki.jolly-disk-02de.workers.dev, betrieben auf Cloudflare) → OpenAI. Die Antwort kommt denselben Weg zurück.

Was übertragen wird:

  • der Text, den du eingegeben hast
  • eine zufällige Gerätekennung – eine Zufallszahl, die beim ersten Bedarf auf deinem Gerät entsteht. Sie enthält keine Angaben über dich und ist mit keinem Konto verbunden. Sie dient ausschließlich dazu, das Tageskontingent je Gerät zu begrenzen; ohne sie teilten sich alle Nutzer eine gemeinsame Grenze.

Was der Vermittler speichert: nur einen Zähler – wie viele Anfragen diese Gerätekennung heute gestellt hat. Dieser Zähler löscht sich nach 36 Stunden von selbst. Der eingegebene Text wird nicht gespeichert und nicht protokolliert; er wird nur weitergereicht. Gemessen wird lediglich seine Länge, um sehr lange Anfragen abzuweisen.

Empfänger: Cloudflare (Betrieb des Vermittlers) und OpenAI (Verarbeitung). Beide auch in den USA. Für die Verarbeitung bei OpenAI gelten deren Bedingungen. Inhalte, die über die Programmierschnittstelle (API) gesendet werden, nutzt OpenAI nach eigenen Angaben nicht zum Training seiner Modelle.

Abschalten: In den Einstellungen der App ein anderes Modell wählen oder gar keins. Ohne Pro-Abo steht dieser Weg ohnehin nicht zur Verfügung.

Datensicherung

Du kannst in den Einstellungen eine Sicherungsdatei schreiben, die deine Daten enthält (einschließlich der Dokumente). Wohin sie geht, entscheidest du im Speichern-Fenster von iOS – etwa in deine Dateien oder deine iCloud Drive. Die Datei ist nicht verschlüsselt; behandle sie wie deine Daten selbst. Der Anbieter bekommt sie nie zu sehen.

Kurzübersichten und Teilen

  • Kurzübersichten (Widgets) auf dem Startbildschirm zeigen einen kleinen Auszug deiner Aufgaben. Der liegt in einem geschützten Bereich, den nur diese App und ihre Erweiterungen lesen können, und verlässt das Gerät nicht.
  • Teilen aus anderen Apps: Schickst du etwas über das Teilen-Menü an TobiDo, wird es in denselben geschützten Bereich gelegt und beim nächsten Öffnen von der App übernommen.

Mitteilungen

Erinnerungen werden auf dem Gerät geplant. Es gibt keine Mitteilungen von einem Server des Anbieters. Die App nutzt Apples Push-Dienst ausschließlich dafür, dass iCloud-Änderungen von deinen anderen Geräten ankommen – dabei werden keine Inhalte an den Anbieter übertragen.

Rechtsgrundlage

Soweit eine Verarbeitung stattfindet, beruht sie auf deiner Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) – erteilt dadurch, dass du eine Berechtigung erteilst oder ein Sprachmodell einschaltest. Du kannst sie jederzeit widerrufen, indem du die Berechtigung in den iOS-Einstellungen entziehst oder das Modell entfernst.

Für die Abwicklung des Abos gilt Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag); die Abwicklung selbst erfolgt durch Apple.

Übermittlung in die USA

Nutzt du ein Sprachmodell, werden die eingegebenen Texte in die USA übermittelt (OpenAI, Google, Cloudflare). Ein Schutzniveau wie in der EU kann dort nicht uneingeschränkt zugesichert werden. Die Übermittlung erfolgt auf Grundlage deiner Einwilligung; ohne eingeschaltetes Sprachmodell findet sie nicht statt.

Wie lange gespeichert wird

  • Auf deinem Gerät und in deiner iCloud: bis du es löschst.
  • Beim Vermittler: nur der Tageszähler, der sich nach 36 Stunden selbst löscht.
  • Bei OpenAI/Google: nach deren Bedingungen.

Deine Rechte

Du hast die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch (Art. 15–21 DSGVO) sowie das Recht, dich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren.

Beim Anbieter liegen praktisch keine Daten, über die Auskunft erteilt werden könnte – gespeichert wird dort nur der beschriebene Tageszähler ohne Bezug zu deiner Person. Für Daten, die an ein Sprachmodell gegangen sind, wende dich an dessen Anbieter. Für alles andere gilt: Es liegt auf deinem Gerät und in deiner iCloud, wo du es selbst löschen kannst.

Kinder

Die App richtet sich nicht gezielt an Kinder und erhebt wissentlich keine Daten von Kindern. Die App-Sperre ist ausdrücklich keine Kindersicherung, sondern für die Selbstbindung Erwachsener gedacht.

Änderungen

Ändert sich, wie die App mit Daten umgeht, wird diese Erklärung angepasst. Das Datum oben zeigt den letzten Stand.